Die SPD-Ratsfraktion klärt auf: Beverungen. „Ob der Betriebsausschussvorsitzende Jürgen  Neumann bewusst falsche Zahlen veröffentlicht oder ob es  doch an seinen Rechenkünsten liegt, darüber mag sich jeder  selbst ein Urteil bilden. Ich habe auf jeden Fall  nachgerechnet und bin bei der Berechnung des Wasser-Cent  auf ein ganz anderes Ergebnis gekommen als der  Ausschussvorsitzende der Stadtwerke Neumann!“ stellt der  stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Gauding fest. Die NRW-Landesregierung plant den von der  Union eingeführten Wasser-Cent um 1,4 Cent zu  erhöhen. Diese zusätzlichen Abgaben werden  ausschließlich in Zukunftsprojekte, wie der  Renaturierung von Gewässern fließen. Zudem wird  mit der Gebühr eine Vorgabe der EU umgesetzt.  Pflichtaufgaben, die NRW ohne die zusätzlichen  Gebühren nicht stemmen könnte.  Ausschussvorsitzender Jürgen Neumann  behauptet dennoch in einer Pressemitteilung, die  Landesregierung würde den Bürgerinnen und  Bürgern tief in die Taschen greifen, sie sollten bis  zu 10 Euro mehr für ihr Wasser zahlen. Diese Berechnungen sind  abstrus und falsch.   Die SPD-Fraktion stellt das noch einmal deutlich klar :  Angenommen die Landesregierung würde den Wasser-Cent um 1,4 Cent  erhöhen, ergibt das bei einem Verbrauch von 100cbm = 140 Cent/1,40 €uro  im Jahr. „Mein Durchschnittsverbrauch liegt in etwa bei 120cbm. Somit müsste  meine 3köpfige Familie etwa 1,70 Euro im Jahr mehr bezahlen“, führt der  stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gauding an.  Um 10 Euro (wie Herr Neumann gerechnet) zu erreichen müsste man 714  cbm verbrauchen. Da stellt sich die Frage, ob die Wasserleitung des  Stadtwerke-Ausschussvorsitzenden ein Loch hat oder ob seine Rechnung nur  ein weiterer Versuch ist, mit billiger Polemik zu punkten.  Richtig allerdings ist die Feststellung Neumanns, dass die Abwasserkosten in  Beverungen auffallend hoch sind. Grund hierfür sind aber die ent-  sprechenden Ratsbeschlüsse, die die Stadtwerke verpflichten, der klammen  Stadtkasse jährlich einen garantierten Überschuss aus Gewinnen und  Eigenkapitalverzinsung zuzuführen. Das hat die SPD im Gegensatz zu Herrn  Neumann im Rat abgelehnt. Nicht vergessen darf man, dass die gerichtlich  verfügte getrennte Berechnung von Schmutzwasser und Oberflächenwasser  ebenfalls weit über 100 000€ zusätzliche Kosten verursacht hat. Auch  dagegen hat sich Herr Neumann nicht aufgelehnt, sondern im Gegenteil  sogar mit seiner Mehrheitsfraktion eine rückwirkende Nachberechnung der  Gebührendurchgesetzt.                                                      (28.April 2011)  Kopfrechnen schwach Ausschussvorsitzender Neumann hat falsch gerechnet  ©  2011 SPD Stadtverband Beverungen CDU Ortsverband Wehrden schliesst Förderschule SPD-Fraktion kämpft für die Weyrather-Schule Beverungen. In einer Pressemitteilung der CDU Wehrden gibt diese die Schließung der Förderschule in Wehrden bekannt. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Beverungen ist sehr verwundert, so der Fraktionsvorsitzende Eckhard Schepke. Denn es gibt keinen Ratsbeschluss, der dieses untermauern würde. Die Mehrheitsfraktion gibt im Alleingang die Schließung der Weyrather-Schule in Wehrden bekannt und gibt der NRW-Landesregierung die Schuld daran. Diesen Beschluss würde die SPD Fraktion gerne schriftlich vom Ratsherrn und Vorsitzenden der Dorfunion Günter Weskamp haben, zeigt sich Fraktionschef Schepke verärgert. Zwar hat die Bezirksregierung die Schulträger darüber informiert, das Landesgesetz zur Inklusion umzusetzen, aber von einer Schließung der Weyrather-Schule war bisher nicht die Rede. Über diesen Sachstand hat auch Bürgermeister Haase in der letzten Ratssitzung ausführlich berichtet. Für die SPD-Fraktion Beverungen steht fest die Förderschule in Wehrden so lange wie möglich zu erhalten. Wir können es den Jüngsten nicht zumuten mit dem Bus am Morgen weite Wege zur nächsten Förderschule zurückzulegen, macht Schepke deutlich. Die SPD Fraktion wird an der Seite der SchülerInnen, der Eltern und des Lehrerkollegiums stehen und für den Erhalt der Förderschule kämpfen, bekräftigt der Fraktionsvorsitzende Eckhard Schepke.         (01. Mai 2011) Ratsmitglied Eckhard Schepke